Saisonkennzeichen für Pkw, Motorrad und Roller
Wenn Dein Fahrzeug nur in bestimmten Monaten genutzt wird, kann ein Saisonkennzeichen sinnvoll sein. Der Nutzungszeitraum wird verbindlich festgelegt – außerhalb dieser Zeit bleibt das Fahrzeug abgestellt.
Was ein Saisonkennzeichen bedeutet
Bei einem Saisonkennzeichen wird ein fester Zeitraum im Jahr definiert, in dem das Fahrzeug am Straßenverkehr teilnehmen darf. Außerhalb dieser Monate besteht keine Fahrberechtigung.
- Fester Nutzungszeitraum (z. B. 04–10)
- Keine ganzjährige Teilnahme am Straßenverkehr
- Abstellphase außerhalb der Saison
- Beitrag abhängig von Nutzung und Fahrzeugart
Saisonkennzeichen für Pkw
Typisch ist die saisonale Nutzung bei Cabrios, Zweitfahrzeugen oder Freizeitfahrzeugen. Die Einordnung erfolgt wie bei der regulären Kfz-Versicherung – ergänzt um den Saisonzeitraum.
- Cabriolets
- Zweitfahrzeuge
- Liebhaberfahrzeuge
- Saisonabhängige Nutzung
Saisonkennzeichen für Motorrad und Roller
Motorräder, 125 ccm Zweiräder und Roller mit Zulassung werden häufig nur während der wärmeren Monate gefahren. Saisonkennzeichen sind hier besonders verbreitet.
- Motorrad
- 125 ccm (Leichtkraftrad)
- Roller über 50 ccm
- Individuell festgelegter Saisonzeitraum
Welche Angaben sind wichtig?
- Saisonzeitraum (Monate)
- Jahresfahrleistung innerhalb der Saison
- Fahrerkreis
- Abstellort außerhalb der Nutzung
- Gewünschter Kasko-Umfang
Abgrenzung: Versicherungskennzeichen
Kleinere Fahrzeuge mit jährlichem Versicherungskennzeichen (z. B. Mofa oder E-Scooter) gehören nicht in den Bereich Saisonkennzeichen.
Nächster Schritt
Lege Deinen Saisonzeitraum fest und starte anschließend die Berechnung. Für die Zulassung kann eine elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) erforderlich sein.